Mach ein frontales Foto mit gutem Licht, beschrifte Dateien mit Datum, Entscheidungstyp und Kurzkontext. Lege sie in einen geteilten Ordner mit einfacher Struktur. Verlinke die Skizze im Ticket oder in der Notiz, damit niemand suchen muss. Erstelle eine kurze Zusammenfassung in zwei Sätzen, die die Kernaussage transportiert. So bleibt das Bild im Fluss der Arbeit präsent und wird zur Brücke zwischen Gespräch, Entscheidung und konkreter Umsetzung im Team.
Übertrage nur, was Mehrwert bringt: Lesbarkeit, Versionierung, Teilbarkeit. Wähle Werkzeuge, die Freihandlinien erlauben, statt sterile Geometrie zu erzwingen. Halte Text knapp, Belag sparsam, Farben gezielt. Bewahre die Rohskizze als Referenz, damit man die Entstehung versteht. Markiere Annahmen und offenen Klärungsbedarf sichtbar. So bleibt die Authentizität der Diskussion erhalten, während die Darstellung an Zugänglichkeit gewinnt. Ergebnis: ein nutzbares Artefakt, das lebt, statt zu erstarren.
Plane kurze Rückblicke: Was hat die Matrix vorhergesagt, wo lag der Baum daneben, was lernen wir für die nächste Entscheidung? Nutze dieselbe Skizze, ergänze Ergebnisse mit Datum, und markiere Anpassungen. Feiere getroffene Stopps genauso wie erfolgreiche Skalierungen. Lade Kolleginnen ein, ihre Beispiele zu teilen, und sammle Best Practices in einer leicht zugänglichen Galerie. So entsteht ein Lernpfad, der visuelles Entscheiden zu einer belastbaren, wachsenden Kompetenz im Alltag macht.
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